Dry Process PU, technisch bekannt als Transfer Coated PU, nutzt fortschrittliche Trennpapiertechnologie. Bei diesem Verfahren wird PU-Harz auf strukturiertes Trennpapier aufgetragen, um eine gleichmäßige Hautschicht zu bilden. Nach dem Trocknen wird diese Schicht mithilfe einer Klebeschicht mit einem Substrat (Gewebe, Gewirke oder Mikrofaser) verbunden. Abschließend wird das Papier abgezogen, wodurch die exakte Maserung auf die Oberfläche übertragen wird.
Hohe körperliche Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit
Der durch den Trockenprozess gebildete Oberflächenfilm ist dicht und belastbar. Durch die Anpassung der Harzformulierung können außergewöhnliche Hydrolysebeständigkeit, Abriebfestigkeit und hervorragende Farbechtheit individuell angepasst werden.
Kosteneffizienz und hohe Schnittausbeute
Trockenes PU bietet 100 % Ausnutzung. Für nachgelagerte Fabriken ermöglicht dies ein mehrschichtiges automatisiertes Schneiden, was die Produktionseffizienz erheblich steigert und gleichzeitig die Materialabfallkosten senkt.
Hervorragende Korndefinition und Konsistenz
Durch den Einsatz der Trennpapiertechnologie kann trockenes PU eine Nachbildung von Echtlederporen, geometrischen Texturen und sogar Textilmustern im Mikrometerbereich erreichen. Da die Muster aus geformtem Papier stammen, weist die gesamte Rolle eine außergewöhnliche Texturkonsistenz ohne Nadellöcher oder Unvollkommenheiten auf.
Vielseitigkeit des Substrats
Trockenverfahren bieten eine flexible Kompatibilität mit unterschiedlichen Substraten, von preiswerten Vliesstoffen über hochfeste Mikrofasern bis hin zu recycelten Materialien. Dadurch kann das gleiche Oberflächendesign je nach Anwendungsanforderungen mit unterschiedlichen Trägerstoffen kombiniert werden, was eine außergewöhnliche technische Flexibilität bietet.